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Climate movement · Compare this tradition with another

Greenpeace zum Abschluss der Weltnaturkonferenz COP17

Greenpeace e.V. · Greenpeace Deutschland – Presseportal · 2026-10-31 · Hamburg · Source

Responsibility · main message Care · carrying Justice · carrying

Die Bundesregierung und der Privatsektor müssen ihre gesetzlichen und moralischen Pflichten zur Bekämpfung der Biodiversitätskrise dringend und konsequent erfüllen, um den Kollaps der Ökosysteme zu verhindern.

Ökosysteme kollabieren, Arten sterben. Es darf keine Ausreden mehr geben. Die umfassenden Beschlüsse der Weltgemeinschaft in Jerewan fordern auch Deutschland auf, die Ziele des Weltnaturabkommens dringend mit mehr Einsatz umzusetzen.

Der Text verweist auf den Abschluss der Weltnaturkonferenz COP17 in Jerewan und betont die Dringlichkeit, die dort beschlossenen Ziele zur Bekämpfung des Artensterbens umzusetzen. Greenpeace fordert die deutsche Bundesregierung auf, ihre gesetzlichen Pflichten ressortübergreifend zu erfüllen, insbesondere durch den Schutz von 30 Prozent der Meere und Landflächen sowie den Abbau umweltschädlicher Subventionen. Ein zentraler Punkt ist die Bereitstellung zusätzlicher Mittel für den internationalen Naturschutz, die direkt an indigene Gemeinschaften im Amazonasgebiet fließen sollen. Zudem wird der Privatsektor, exemplarisch durch den Konzern IKEA, zur Verantwortung gezogen, da große Firmen Gewinne aus der Ausbeutung der Natur ziehen, ohne angemessen zum Schutz beizutragen. Die Beschlüsse der Konferenz sollen als Rückenwind für kommende Klimaverhandlungen in Antalya und den Schutz der Hohen See dienen. Der Text argumentiert, dass es keine Ausreden mehr geben darf, da Ökosysteme kollabieren und die zentralen Funktionen der Natur für den Menschen gefährdet sind.

Worldview

what this means
What, according to this text, is the root of the evil?
Greed, consumption, an insatiable desire for more; Exploitation, oppression, unequal conditions
Where does the evil reside?
in the economy, politics, or social structures
What helps against it?
just social or political conditions; practical action towards the neighbour, good works
What is human being according to this text?
self-determined, the author of one's own actions
Where is history heading?
it is getting worse, an order is coming to an end
What does the text base its claim on?
on argument, logic, science
To whom does the text's call for devotion apply?
also to animals, plants, and all of creation
Where is the text's criticism directed?
at others, at society, at other groups

Related texts from other traditions

by similarity of the analysis, one text per tradition

What the text calls for

Measured

Basic stance
-1 from -2 to 2
Insistence
3 of 3
Reach
4 of 5
Concreteness
3 of 3
Boundary
1 of 3
Time
past 0, present 2, future 2

Analysed with qwen/qwen3.8-27b, version v3. The same standards apply to every tradition, see Values.

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„Ökosysteme kollabieren, Arten sterben. Es darf keine Ausreden mehr geben. Die umfassenden Beschlüsse der Weltgemeinschaft in Jerewan fordern auch Deutschland auf, die Ziele des Weltnaturabkommens dringend mit mehr Einsatz umzusetzen. Die Bundesregierung muss ihren Beitrag leisten, um das Artensterben bis 2030 zu stoppen und damit die zentralen Funktionen der Natur für uns Menschen zu sichern. Zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen muss die Bundesregierung ihren gesetzlichen Pflichten ressortübergreifend im Sinne der gesamten Bevölkerung konsequent nachkommen. Dazu zählen ein wirksamer Schutz von 30 Prozent der Meere, Küsten, Gewässer- und Landflächen, der Abbau und die Umwandlung von umweltschädlichen Subventionen und der Beschluss eines ambitionierten Wiederherstellungsplan. Mehr Geld muss für den internationalen Naturschutz bereitgestellt werden – besonders auf direktem Wege für Indigene Gemeinschaften zum Beispiel im global wichtigen Amazonasgebiet. Die Beschlüsse der Weltnaturschutzkonferenz geben jetzt Rückenwind für die kommenden Klimaverhandlungen in Antalya und den Schutz der Hohen See. Auch der Privatsektor und weltweit operierende Konzerne tragen eine Verantwortung, um ihre zerstörerischen Auswirkungen auf die Natur zu verringern. Firmen wie IKEA dürfen zum Beispiel schützenswerte Wälder nicht weiter ausbeuten. Es ist inakzeptabel, dass große multinationale Konzerne enorme Gewinne aus der Ausbeutung der Natur erzielen, während sie kaum etwas zu deren Schutz beitragen – und die Menschen weltweit den Folgen der zunehmenden Biodiversitätskrise überlassen. Jannes Stoppel, Experte für internationale Klima- und Biodiversitätspolitik